Gabriele Fuhr

 

Tiere sind meine Welt, Hund-Katze-Maus alle Tiere auf unserer Erde finden Platz in meinem Herzen.

 

Aufgewachsen bin ich mit einem großen dicken Langhaardackel Namens “Drauffy“ und dem einzigartigen Kleinpudel Mädchen „Qutti“. Leider vergeht die Kindheit viel zu schnell.

 

Nachdem ich mit meinem Mann unsere erste gemeinsame Wohnung bezog kam er eines Tages mit „Pascha“ nach Hause, ein knapp 2-jähriger wunderschöner blonder Afghane, wir die vierten Halter. Ich fühlte mich überhaupt nicht bereit die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen, Tierarzt, nächtliches Aufstehen bei Unwohlsein, Fellpflege und Gassi bei jedem Wetter. Dank Pascha habe ich alles gemeistert, er gab mir 5 Lehrjahre und danach waren wir ein Team. Als Lohn schenkte er mir seine bedingungslose Liebe.

 

Es folgten mein Kindheitstraum Welpchen „Felix Schmidt“ ein selbstbewusster Irish Setter, die kleine rote bissige Setter Hündig „Trixie“ aus dem Tierheim, „Anton Müller“ der Deutsch-Kurzhaar Mix aus Menorca, mein Seelenhund, der uns zu 3 Hunde-Menschen machte.

 

Nach unserer Trixie suchte der kranke „John-Boy Walton“ ein neues zu Hause, ein kleiner 4 Kilo schwerer Pinscher-Mix, der jede Woche eine neue Baustelle aufmachte.

 

Dann kam „Olivia Oyl“ zu uns, eine Leishmaniose-Positive Jack-Russel Mix Hündin ohne Haare, sie zeigte mir was Jagdtrieb und erlegen der Beute(Hase) bedeuten.

 

Da Anton merklich kein Einzelhund sein wollte und uns die anderen krankheitsbedingt schon verlassen hatten, holten wir „Rudolf Steinbeiser“ zu uns, ein 10 Wochen alter weißer Galgo. Auch Nummer 3 ließ nicht lange auf sich warten „Marlene Dietrich“ eine 3 Jahre alte kleine Podenca, eine Prinzessin vervollständigte wieder unser Rudel.

 

Leider wurde Rudolf nur 5 Jahre, nach der Diagnose Knochenkrebs blieben uns 6 Wochen für den Abschied.

 

In liebevoller Erinnerung an meine Kindheit sollte „Fridolin Fröhlich“ bei uns einziehen, ein Großpudel Welpchen. Doch bis es soweit war ist mein Anton gegangen, 4 Jahre haben wir gegen die Mastzellentumore gekämpft. Anton Müller wurde 15 Jahre und 30 Tage alt.

 

Mit Fridolin ging ich in die Welpenstunde und zu den Junghunden und Erwachsenen bei Time4Dogs, diverse Seminare haben wir gemeinsam besucht und bei mir ist der Gedanke gereift Hundetrainer zu werden. Zu wissen wie Hunde lernen nicht nur nach Gefühl, sondern alles, das Lernverhalten, die Ethnologie, das wollte ich lernen.

 

Während dieser Gedanke reifte kam „Gunnar Olsen“ ein 15 Wochen alter Großpudel in unsere Familie so, dass wir wieder komplett waren.

 

Nun endlich wollte ich mir den Traum „Hundetrainer“ erfüllen und meldete mich bei Ziemer&Falke ein Schulungszentrum für Hundetrainer an. Mein Praktikum absolvierte ich auf Vereinsebene bei den Welpen- und Junghundekurse und später Erwachsene Einzel- und Gruppenstunde.

 

Dabei wurde mir bewusst „JA“ das wollte ich schon immer.

 

Zu sehen und zu erleben wie mit der richtigen Lernmetode aus Menschen „Hundemenschen“ werden, aus Mensch mit Hund ein Team.

 

Am 17.Feb.2018 habe ich meine Hundetrainer Prüfung in Großenkneten bei Ziemer&Falke nach einer 15-monatiger Ausbildungszeit absolviert und bestanden.

 

Um meine Ausbildung komplett zu machen habe ich einen Antrag beim Veterinär-Amt Bad Schwalbach für die Erlaubnispflicht für Hundetrainer nach §11 Abs.1 Nr.8f TschG gestellt. Am 19.April 2018 wurde ich von der zuständigen Vet-Tierärztin zur Prüfung eingeladen um meine Kenntnisse überprüfen zu lassen. Nach der Prüfung wurde mir die Erlaubnispflicht für Hundetrainer erteilt.

 

Seit Ende April bin ich Mitglied im Team der Rheingauer Hundeschule und bei den Junghunden bzw. Beschäftigung für Erwachsen tätig. Mein Steckenpferd ist die Beziehungsarbeit, mit seinem Hund Spaß zu haben, etwas gemeinsam zu unternehmen. Um dies zu tun muss der Hund erst einmal wissen was er tun soll, was wir von ihm erwarten. Diese Grundkenntnisse lernt der Hund mit seinem Besitzer zusammen in der Hundeschule und ich freue mich dabei mit meiner Qualifikation den Mensch-Hund-Teams zur Seite zu stehen. Mit den Menschen zusammen die Bindung und Beziehung zu ihrem vierbeinigen Freund zu festigen und zu vervollständigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







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